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Schöne Sonntagsfahrt
nach Boizenburg
Pampow trat heute eine
seiner weitesten Auswärtsreisen an und man musste an die Elbe nach
Boizenburg. Mit einen Sieg kehrte man heim, so dass die lange
Rückfahrt versüßt wurde. Personell mit kleinen Umstellungen zeigte
der MSV wiederum eine starke Leistung gegen einen Gegner, der kaum
gefährlich vor dem Kasten von Kay Böge kam. Fast immer einen Schritt
schneller, gepaart mit Spielwitz drückte man hier seinen Stempel
auf. Einzig in zwei Spielabschnitten spielte der MSV nicht klug und
man verzettelte sich durch unnötiges Klein-Kleinspiel und das auch
noch durch die Mitte. Aber vielleicht war es gar nicht mal schlecht,
denn jetzt merkten die Spieler selber, dass man durch die Mitte kaum zum Abschluss
kommen kann. Und so gab es noch einen kleinen Lehreffekt oben drauf,
hoffentlich haben alle Pampower Akteure diese Lektion gelernt!
Fast pünktlich wurde die
Partie angepfiffen und schon wie in vergangenen Spielen brauchte der
MSV etwas länger um aus der Kabine zu kommen. Ob die Haare nicht
lagen oder ob die Stulle nicht aufgegessen war, wer weiß warum man
immer etwas länger braucht. Dafür ist der MSV schnell im Spiel und
wieder machte Pampow früh das 1:0 klar. Nach zwei 100%igen
Einschussmöglichkeiten war es P. Henckus, der in der 4 Min. aus
kurzer Distance das runde Leder in die Maschen jagt. Voraus gegangen
war ein Knaller von E. Mörstedt, den der Keeper nur abprallen lassen
konnte. Seine ansteigende Formkurve konnte M. Hasselmann in der 10
Min. unter Beweis stellen, als er von der Strafraumgrenze mit den
schwächeren linken Fuß einen Schuss abgab, gegen den der
Boizenburger Keeper machtlos war. War das Tor zum 2:0 schon schön
anzusehen, war die Entstehungsweise mindestens ebenso gut. Über drei
Stationen wurde das Spiel klug auf die linke Seite verlagert, wo man
den nötigen Platz hatte, um zum Abschluss zu kommen. War es bis zu
diesen Zeitpunkt gut anzusehen was der MSV fabrizierte, folgte nun
eine schwächere Phase. Wie schon eingangs erwähnt ging es nun fast
nur die Mitte und Pampow hatte dort natürlich nicht die nötigen
Räume um effektiv kombinieren zu können. Zwangsläufig kam es zu
Ballverlusten, die der Gegner aber nicht in torgefährliche Aktionen
ummünzen konnte. Aber der MSV kann auch aus Standards etwas machen
und so führte eine Ecke in der 29 Min. zum 3:0. Boizenburg konnte
den Ball nicht aus den 16`er befördern, Nutznießer war der Pampower
Käpt´n Paul Fiete Schulz, der den Ball aus fünf Meter in die Maschen
jagte. Nur eine Minute später fiel dann das Vorentscheidende 4:0 und
wieder sorgte ein ruhender Ball für den Torerfolg. Im Vorfeld hatte
sich P. Emmrich fast in den Strafraum getankt und konnte nur noch
durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Freistoß schnippelte H.
Dechow gekonnt an den rechten Innenpfosten, von wo der Ball ins Tor
trudelte. Kurz danach pfiff der Schieri zum Pausentee.
Pampow brauchte zu
Beginn der zweiten Hälfte seine Zeit, um sein Spielrytmus zu finden
und so dauerte es bis zur 45 Min. um die erste Möglichkeit zu
beobachten. M. Röhner beförderte den Ball aus der Nähe an den
Pfosten und den Nachschuss bolzte L. Kischkat fünf Meter vor dem Tor
in die Wolken. Das ganz große Tempo war in der zweiten Hälfte raus
und der MSV agierte doch recht behäbig, aber trotzdem mit Erfolg. In
der 54 Min. bewies Matti Hasselmann erneut seine Beidfüssigkeit und
wieder mit links setzte er einen platzierten Schuss ab, gegen den
der Keeper erneut keine Abwehrmöglichkeit hatte. 5:0 stand es nun
und das Spiel plätscherte vor sich hin. Eine der wenigen noch
kommenden Höhepunkte folgte in der 57 Minute, als P. F. Schulz nach
einer klasse Flanke von H. Dechow denkbar knapp mit den Kopf
scheiterte. Aber einen gab es noch und der Torschütze war diesmal
der Pampower Innenverteidiger L. Kischkat. Das er so oft im
gegnerischen Strafraum auftauchte bewies, wie ungefährlich
Boizenburgs Angriffsbemühungen waren. In der 62 Min. stocherte er
den Ball nach einer Ecke aus dem Gewühl heraus zum 6:0 ins
gegnerische Tor. Das war es dann und Pampow rückt vorübergehend
auf den 2 Tabellenplatz vor.
Fazit
Pampow zeigte heute
keinesfalls sein bestes Spiel. Trotzdem siegte man wieder zu null,
aber in den kommenden Spielen bedarf es einer Leistungssteigerung,
um weiterhin erfolgreich zu sein. Denn nur wenn Laufbereitschaft,
Einsatz & Spielfreude zu 100% vorhanden sind, kann man gegen die
kommenden Gegner bestehen!!!
Spieler des Tages:
Lukas Kischkat zeigte
heute ein hohes Maß an Einsatzfreude und belohnte sich selbst mit
einen Tor. Im Team zuständig für die "Heiterkeit", zeigt er nicht
nur heute , dass auf ihn Verlass ist!
Es spielten:
K. Böge
Max Henning (Klaas
Deters),
Lukas Kischkat 1, Niclas Blockus (Henning Czapla), Henry Dechow 1
Paul Henckus 1,
Paul-Fiete Schulz 1, Bastian Deters
Eike Mörstedt (Konstantin Noffke), Pascal Emmrich
(Maximilian Röhner), Matti Hasselmann 2
weiterhin im Kader: Fritz Röpert |
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